Wenn der Obstbaum zu dicht wächst, hilft nur der Schnitt

작성자 Gita Hendrick
작성일 26-09-13 04:31 | 2 | 0
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Für den Schnitt verwendet man eine scharfe, saubere Schere oder eine Heckenschere. Das Gras wird auf eine Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten – nicht bis auf den Boden, denn die Basis braucht etwas Schutz. Bei dichten Horsten arbeitet man sich von außen nach innen vor. Typische Fehler: zu tief schneiden, If you have any questions pertaining to where and just how to use flughafentransfer-Goeppingen.Gmbh, you could call us at the web site. das Herz verletzen oder die Halme abreißen statt zu schneiden. Abgerissene Halme faulen leicht und bieten Krankheitserregern eine Eintrittspforte. Nach dem Schnitt entfernt man das Schnittgut gründlich, damit es nicht die neuen Triebe erstickt.

Typische Fehler: zu viel auf einmal entfernen, mitten in der Vegetationsperiode schneiden oder den Mitteltrieb komplett herausschneiden, wodurch die Krone auseinanderfällt. Auch das Stehenlassen von Stummelresten ist problematisch, weil sie faulen und Krankheiten in den Stamm tragen. Manche entfernen alle starken Äste, um mehr Licht zu schaffen, und wundern sich, wenn der Baum im Sommer viele Wasserschosse bildet. Wer jährlich moderate Eingriffe macht, hält den Baum gesünder als mit einem Radikalschnitt alle paar Jahre.

class=Ein Rhododendron, der über Jahre nur spärlich blüht und von unten her verkahlt, hat meist kein Standortproblem, sondern einen Schnittfehler. Wer zur falschen Zeit oder an der falschen Stelle schneidet, entfernt genau die Knospen, die im nächsten Jahr Blüten tragen würden. Der kompakte, blühfreudige Wuchs entsteht nicht durch häufiges Kürzen, Flughafentransfer-Goeppingen.Gmbh sondern durch einen gezielten Eingriff zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Trieben.

Wichtig ist die Wahl des Produkts. Eine lösemittelbasierte Lasur dringt tief ein und schützt von innen. Eine deckende Farbe bildet einen Film und schützt von außen. Beides hat seinen Platz. Wer eine offenporige Lasur nimmt, muss häufiger nachstreichen, hat aber weniger Abblätter-Probleme. Deckende Farbe hält länger, kann aber unterwandert werden, wenn Feuchtigkeit eindringt. Egal was gewählt wird: Zwei dünne Schichten sind besser als eine dicke. Zwischen den Schichten die angegebene Trockenzeit einhalten, nicht verkürzen. Zu frühes Überstreichen führt zu Rissen.

Wer die Blüte fördern will, schneidet also sparsam, einzeln und direkt nach der Blüte. Ein über Jahre vernachlässigter Strauch wird nicht in einer Saison umgeformt, sondern über zwei bis drei Schnittperioden. Wer Geduld mitbringt und jedes Jahr nur die langen Triebe auslichtet, bekommt einen kompakten, bis zum Boden belaubten Rhododendron mit deutlich mehr Blüten als nach jedem radikalen Kahlschlag.

Nach dem Schnitt sollte der Baum ausgewogen dastehen: genug Licht im Inneren, genug Luft für die Blätter, und Äste, die das Gewicht der Früchte tragen. Wer diese drei Punkte beachtet, braucht keine radikalen Eingriffe. Ein jährlicher, maßvoller Schnitt hält den Baum fit und die Ernte konstant.

Der entscheidende Moment liegt unmittelbar nach der Blüte, etwa Ende Mai bis Anfang Juni, je nach Sorte und Höhenlage. Zu diesem Zeitpunkt sind die neuen Triebe noch weich und die Pflanze steckt ihre Kraft in den Austrieb. Wer später schneidet, ab Juli oder gar im Herbst, trifft bereits die Blütenknospen für das Folgejahr und bekommt Beleuchtung im Wohnzimmer nächsten Frühjahr nur Blattmasse. Ein zweiter, deutlich schwächerer Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr vor dem Austrieb, aber nur bei Sorten, die ohnehin erst spät blühen. Im Zweifel gilt: nach der Blüte ist immer richtig, im Herbst nie.

So wird der Strauch dicht, ohne die Blüte zu verlieren Für einen kompakten Aufbau werden nicht die Spitzen aller Triebe gekappt, sondern einzelne, zu lang gewordene Triebe bis auf ein kräftiges Blattpaar oder eine schlafende Knospe zurückgenommen. Der Schnitt erfolgt knapp über einem nach außen weisenden Auge, damit der neue Trieb nicht ins Innere wächst und sich die Zweige gegenseitig beschatten. Pro Trieb nur ein Eingriff, pro Strauch höchstens ein Drittel aller Triebe in einem Jahr. Wer radikal auf einmal zurückschneidet, provoziert lange, http://Ossenberg.ch/index.php?title=Wer_Falsch_Auslichtet,_Verliert_Die_Halbe_Ernte blattlose Stummel und eine Blühpause von zwei bis drei Jahren.

Ein häufiger Fehler ist der sogenannte Formschnitt mit der Heckenschere. Rhododendron treibt aus den verholzten, kahlen Bereichen nur widerwillig neu aus. Wer die Außenkontur gleichmäßig stutzt, entfernt fast ausschließlich Blütenknospen und erzeugt eine dichte Hülle, in deren Innerem kein Licht mehr ankommt. Besser ist der Aufbau von innen: zunächst alle abgestorbenen, kranken und sich kreuzenden Zweige entfernen, dann die überlangen Triebe einzeln einkürzen. So bleibt die Grundform erhalten und die Pflanze bildet neue Blütenknospen an kurzen, kräftigen Trieben.

Nach dem Schnitt braucht der Strauch Unterstützung, aber keine Überdüngung. Eine dünne Schicht Laubkompost oder Rhododendronerde um die Wurzeln hält den Boden sauer und feucht. Stickstoffbetonte Dünger im Spätsommer sind kontraproduktiv, weil sie weiches Wachstum fördern, das nicht ausreift und im Winter erfriert. Wer den Schnitt mit einem zu tiefen Rückschnitt in alte, kahle Zweige verbindet, muss mit langem Warten rechnen: Aus schlafenden Knospen am alten Holz treibt Rhododendron zwar aus, aber oft erst im zweiten Jahr und zunächst rein vegetativ.

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