Clematis schneiden: Wer zur falschen Gruppe greift, verliert die Blüte…

작성자 Trey
작성일 26-09-13 05:03 | 5 | 0
연락처 BA

본문

So wird der Schnitt praktisch ausgefüh

Zur Gruppe 1 gehören die frühblühenden Arten und Sorten wie Alpenwaldrebe oder Bergwaldrebe. Sie blühen von April bis Mai an den Trieben, die im Vorjahr gewachsen sind. Diese Pflanzen braucht man nicht regelmäßig zu schneiden. Nötig ist nur ein Auslichten direkt nach der Blüte: alte, verholzte Triebe werden bis kurz über den Boden entfernt, zu dicht stehende Triebe ausgedünnt. Ein Schnitt im Frühjahr vor der Blüte ist der häufigste Fehler und kostet die gesamte Saison. Wer unsicher ist, schneidet gar nicht und lässt die Pflanze einfach wachsen.

Der Schnitt von Kirschbäumen direkt nach der Ernte ist eine der wenigen Maßnahmen, die sofort sichtbare Folgen haben – im negativen Sinne. Wer jetzt zur Säge greift, weil der Baum leer ist und angeblich Zeit hat, riskiert Wundstellen, die bis zum Winter nicht verheilen. Der Grund liegt in der Biologie des Baumes: Nach dem Abpflücken der Früchte beginnt er sofort mit der Einlagerung von Reservestoffen in Holz und Wurzeln. Jeder Schnitt reißt eine Lücke in diesen Stoffwechsel, die der Baum nicht mehr rechtzeitig schließen kann.

Woran man Gruppe 2 und Gruppe 3 unterscheidet Die Gruppe 2 umfasst großblumige Sorten, die zweimal blühen: im Mai an den alten Trieben, im Spätsommer an den neuen. Diese Sorten schneidet man im zeitigen Frühjahr zurück, aber maßvoll. Etwa ein Drittel bis die Hälfte der Trieblänge wird entfernt, oberhalb eines kräftigen Knospenpaares. Kahl geschnittene Triebe bis zum Boden vertreiben zwar, blühen aber im ersten Jahr nicht. Der zweite Schnitt erfolgt nach der ersten Blüte: die abgeblühten Triebe werden bis auf zwei bis drei Knospen eingekürzt, damit sich neue Verzweigungen bilden.

Wer Clematis schneidet, ohne die Schnittgruppe zu kennen, riskiert, im Folgejahr auf Blüten zu warten. Die Pflanze treibt zwar wieder aus, aber viele Sorten blühen ausschließlich an den Trieben des Vorjahres. Ein radikaler Rückschnitt im Frühjahr entfernt genau diese Knospen. Deshalb steht am Anfang nicht die Schere, sondern die Bestimmung der Sorte. Wer das Etikett verloren hat, kann die Gruppe an Blütezeit und Wuchsverhalten ablesen.

Ein häufiger Fehler ist das Häckseln von nassem oder frisch geschnittenem Material. Feuchtes Holz verstopft die Messer und verklebt den Auswurf. Besser ist es, das Schnittgut einige Tage antrocknen zu lassen. Bei immergrünen Gehölzen wie Thuja oder Kirschlorbeer ist Vorsicht geboten: Das Häckselgut enthält Stoffe, die das Keimen von Samen hemmen können. Solches Material sollte nicht direkt in die oberste Bodenschicht eingearbeitet, sondern nur dünn auf Beeten verteilt oder kompostiert werden.

Beim Schneiden selbst auf sauberes Werkzeug achten. Eine scharfe Schere setzt glatte Schnitte, die schnell verheilen. Triebe immer knapp über einem Knospenpaar abschneiden, nicht in den Blattachseln. Bei Gruppe 3 kann man die abgeschnittenen Triebe liegen lassen, sie dienen als natürlicher Winterschutz für den Wurzelbereich. Wer diese drei Gruppen auseinanderhält, hat jedes Jahr verlässlich Blüten, ohne die Pflanze zu überfordern.

Ein Formschnitt alle zwei bis drei Jahre genügt, um die kompakte Gestalt zu erhalten. Bei jungen Pflanzen reicht es, die Spitzen der langen Triebe einzukürzen. Bei älteren Exemplaren entfernen Sie regelmäßig die verblühten Blütenstände, damit die Pflanze keine Energie in die Samenbildung steckt. So bleibt der Rhododendron dauerhaft blühfreudig und behält seine dichte, runde Form – ohne radikale Eingriffe und ohne lange Blühpausen.

Der beste Moment ist gekommen, mehr sehen sobald die letzten Blüten verwelkt sind – meist zwischen Ende Mai und Mitte Juni. Zu diesem Zeitpunkt treibt der Strauch kräftig neu aus und bildet bis zum Herbst genügend Seitentriebe. Wer erst im Juli oder August schneidet, riskiert, dass die Pflanze im Folgejahr kaum blüht, weil die Knospen schon angelegt waren. Ein zweiter Schnitt im Herbst ist grundsätzlich zu vermeiden, da die jungen Triebe nicht mehr ausreifen und Frostschäden bekommen.

Beim Formschnitt gilt: nicht in einem Zug durchraten. Wer zu tief ansetzt, entfernt mehr Blattmasse als nötig, und der Kirschlorbeer treibt an unerwünschten Stellen neu aus. Besser ist es, den Strauch von unten nach oben zu bearbeiten, zuerst die schwachen und überkreuzten Triebe, dann die Außenkontur. Lange Äste werden in zwei Schritten gekürzt: erst ein Stück über der endgültigen Stelle, dann der Feinschnitt. So knickt der Ast nicht ab und die Rinde reißt nicht ein.

Gruppe 3 blüht ausschließlich an den neuen Trieben, die im Frühjahr wachsen. Dazu gehören viele spätblühende Sorten und Arten wie die Italienische Waldrebe. Diese Pflanzen werden im Februar oder März auf 20 bis 40 Zentimeter über dem Boden zurückgeschnitten. Ein kräftiger Rückschnitt fördert den Austrieb und damit die Blüte. Wer hier zu zaghaft arbeitet, bekommt lange, blattreiche Triebe und wenige Blüten. Ein Rückschnitt bis auf drei bis fünf Knospenpaare ist völlig ausreichend, ein Schnitt ins alte Holz schadet meist nicht.

Should you have virtually any queries about where by and how you can employ http://Ossenberg.ch/index.php?title=Ausgestreckter_Arm_Oder_Gebeugter_Ellbogen:_So_Schneidet_Die_Leiter_Sicher, you are able to e mail us at the web site.

댓글목록 0

등록된 댓글이 없습니다.