Wenn der Teig über Nacht ruht, schmeckt das Brot nach mehr

작성자 Gaston
작성일 26-09-13 05:24 | 3 | 0
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So bleibt der Teigling aufrec

Häufige Fehler: Brot in Plastikfolie oder Plastikbeuteln aufbewahren. Plastik lässt keine Luft durch, die Feuchtigkeit bleibt eingeschlossen, die Kruste wird weich und Schimmel breitet sich schnell aus. Auch das Aufbewahren in der Nähe von Wärmequellen wie Heizung oder Herd ist falsch. Brot angeschnitten mit der Schnittfläche nach unten lagern, damit die Krume nicht austrocknet. Bei größeren Mengen: Brot in Scheiben schneiden und einfrieren. Im Gefrierfach hält es sich mehrere Monate. Zum Auftauen bei Raumtemperatur liegen lassen, nicht in der Mikrowelle erhitzen, das macht es zäh.

Nach der kalten Führung wird der Teig auf eine bemehlte Fläche gegeben, vorsichtig geformt und nochmals eine bis zwei Stunden bei Zimmertemperatur geführt. Erst jetzt darf er gebacken werden. In the event you adored this information and you wish to get more details with regards to Http://Schuetzenverein-Scheyern-1862.De/ i implore you to stop by our own web site. Ein Fingerdruck-Test zeigt, ob es so weit ist: Drückt man leicht in den Teig, federt er langsam zurück. Springt er sofort zurück, braucht er noch Zeit. Bleibt die Delle stehen, war er zu lange unterwegs und verliert im Ofen an Triebkraft.

Ein Brot mit wenig Hefe und langer Führung braucht mehr Zeit, aber deutlich weniger Aufmerksamkeit. Der Teig arbeitet langsam bei kühlen Temperaturen, wodurch Aromen entstehen, die eine schnelle Führung mit viel Hefe nie erreicht. Die Hefe vermehrt sich nur langsam, produziert dabei aber weniger Gärnebenprodukte wie Alkohol und Kohlendioxid im Übermaß, die den Geschmack übertönen. Stattdessen bilden sich Milchsäure und Essigsäure, dazu kommen Enzyme, die Stärke in Zucker spalten und dem Brot eine natürliche Süße geben. Das Ergebnis ist eine komplexere Kruste und eine saftigere Krume.

Für den Einstieg reicht eine Hefemenge von etwa einem halben Gramm Frischhefe auf 500 Gramm Mehl. Das ist weniger, als viele Rezepte vorgeben, und genau hier liegt der häufigste Fehler: Wer zu viel Hefe nimmt, verkürzt die Führung und verliert das Aroma. Die Hefe wird zunächst in lauwarmem Wasser aufgelöst, dann mit Mehl und Salz vermengt. Ein Teig mit 65 bis 75 Prozent Hydration, also 325 bis 375 Milliliter Wasser auf 500 Gramm Mehl, lässt sich gut verarbeiten und entwickelt genug Struktur.

Ein Leinentuch wirkt wie eine atmungsaktive Hülle: Es lässt überschüssige Feuchtigkeit entweichen und hält gleichzeitig genug Wasser zurück. Das Tuch sollte trocken sein und alle zwei bis drei Tage ausgewechselt werden. Grobe Leinenfasern nehmen Feuchtigkeit auf, geben sie aber langsam wieder ab, sodass die Kruste knusprig bleibt. Ein häufiger Fehler ist, http://Ingeekswetrust.De/index.php?title=Wenn_Du_Weiches_Toastbrot_Backen_Willst,_Hilft_Tangzhong_In_Der_Kastenform das Brot noch warm einzupacken. Dann bildet sich Dampf, der das Innere aufweicht und Schimmel Vorschub leistet. Brot erst vollständig abkühlen lassen, mindestens zwei Stunden, bevor es in den Kasten oder in das Tuch kommt.

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