Spätsommer-Schnitt: So hält die Fassade länger

작성자 Walker Meece
작성일 26-09-13 04:41 | 5 | 0
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livre-science-espace-illustration-vectorielle-concept-education-dessin-anime-fusee-planete-etoile-satellite-dessine-main-conception-creative-elements-scolaires-chimiques-biologiques_109722-3341.jpgWer seine Clematis nicht sicher zuordnen kann, wartet einfach die erste Blüte ab und beobachtet, wo sie sitzt: am alten Holz oder am neuen Trieb. Eine praktikable Notlösung für Unentschlossene: Man schneidet im Frühjahr nur die oberen Triebspitzen ab und lässt den Rest stehen. So riskiert man weder die Hauptblüte noch ein völliges Verkahlen. Nach zwei bis drei Jahren zeigt sich die Gruppe von selbst – und der Schnitt wird zur Routine.

Ein typischer Fehler ist der radikale Verjüngungsschnitt im Frühjahr. Viele erwarten, dass die Thuja wie andere Hecken nach einem starken Rückschnitt neu durchtreibt. Das passiert nicht. Besonders problematisch sind Schnitte in den Hauptstamm oder in dicke, unbelaubte Äste. Diese Bereiche bleiben für immer kahl und bieten Krankheiten sowie Schädlingen eine Angriffsfläche. Ein weiterer Fehler ist der Schnitt bei praller Mittagssonne oder bei Frost. Beides stresst die Pflanze zusätzlich und verzögert die Wundheilung.

Wo die grüne Zone endet und das alte Holz beginnt Die entscheidende Grenze verläuft dort, wo die Zweige von grüner Benadelung zu brauner Rinde wechseln. Solange ein Trieb noch Nadeln trägt, kann er nach einem Schnitt austreiben. Sobald der Schnitt jedoch in den nackten, verholzten Teil führt, bleibt die Stelle kahl. Diese Grenze ist nicht immer auf den ersten Blick sichtbar, weil sie je nach Sorte und Wuchskraft unterschiedlich tief liegt. Bei jungen, kräftig wachsenden Pflanzen reicht das grüne Gewebe oft weit nach innen. Bei alten, schwach wachsenden Hecken ist die grüne Schicht dünn und sitzt nur außen.

Clematis schneiden ist kein Hexenwerk, aber ein Fehler rächt sich: Wer zur falschen Zeit oder am falschen Holz schneidet, entfernt genau die Knospen, aus denen im selben Jahr die Blüten kommen. Deshalb gibt es drei Schnittgruppen. If you treasured this article and you also would like to receive more info about Ossenberg.ch i implore you to visit our internet site. Die Einteilung richtet sich danach, ob eine Sorte am einjährigen Holz, am mehrjährigen Holz oder an beiden blüht. Wer seine Clematis falsch einordnet, wartet danach oft ein ganzes Jahr auf Blüten – oder länger.

Ein weiterer Irrtum ist der Radikalschnitt nach der Ernte. Wer den Baum stark auslichtet, nimmt ihm genau die Blätter, die er für die Photosynthese und die Reservestoffeinlagerung braucht. Die Folge: weniger Blüten im nächsten Jahr, mehr Wasserschosse und ein geschwächter Baum. Nach der Ernte sollten nur notwendige Eingriffe erfolgen – kranke Triebe, abgebrochene Äste oder sich kreuzende Zweige. Alles andere wartet bis zum Spätwinter.

Beim Auslichten bleibt die Kronenmitte offen, aber nicht leer. Ein paar junge Triebe im Inneren dienen als Ersatz für altes Fruchtholz und sichern die Ernte der nächsten Jahre. Wer den Baum komplett entblößt, erntet im ersten Jahr nach dem Schnitt kaum noch etwas und zwingt den Baum zu vegetativem Wachstum. Schnittwunden über zwei Zentimeter werden mit Wundverschluss behandelt, kleinere Wunden heilen ohne Hilfe. Werkzeug wird vor jedem Baum desinfiziert, sonst wandern Pilzerkrankungen von einer Krone zur nächsten.

Wer eine Thuja stark zurückschneidet, erlebt oft eine böse Überraschung: Die Pflanze treibt an den kahlen Stellen nicht wieder aus. Der Grund liegt in der Wuchsbiologie. Thuja bildet ihre neuen Triebe fast ausschließlich an grünen, benadelten Zweigen. Wird bis in den alten, holzigen Bereich geschnitten, fehlen dort schlafende Augen, aus denen neues Grün entstehen könnte. Die Konsequenz: dauerhafte Lücken, braune Partien und ein Formverlust, der sich nicht mehr korrigieren lässt.

Ein letzter Punkt: Der Schnitt allein reicht nicht. Clematis treibt am besten aus, http://neubert-grosse.De/index.php?title=wenn_die_hecke_wellig_wächst,_hilft_nur_eine_schnur wenn man die Triebe an einer Rankhilfe aufleitet und darauf achtet, dass die Basis beschattet bleibt. Wer die Pflanze zusätzlich im Frühjahr mit Kompost versorgt, bekommt kräftige Triebe und eine üppige Blüte – vorausgesetzt, der Schnitt passt zur Gruppe.

Die einfachste Methode zur Erkennung ist der Blick auf den Blühzeitpunkt. Gruppe 1 blüht früh, meist von April bis Mai, an den Trieben des Vorjahres. Dazu gehören Wildarten wie Clematis alpina, montana und armandii. Diese Sorten brauchen kaum Schnitt: Man entfernt nach der Blüte nur abgestorbene oder störende Triebe. Wer sie im Frühjahr stark zurückschneidet, schneidet die Blüten ab.

Nach dem Schnitt braucht der Strauch Unterstützung. Eine dünne Schicht Kompost oder Laub um die Basis hilft beim Austrieb, ohne dass gedüngt werden muss. In trockenen Sommern sollte regelmäßig gewässert werden, damit die neuen Triebe kräftig heranwachsen. Wer diese Pflege mit dem Drittelschnitt über drei Jahre hinweg kombiniert, erhält einen Strauch, der wieder reich blüht und dabei seine natürliche Gestalt behält.

Vor jedem Schnitt gilt deshalb: Die Zweige vorsichtig auseinanderbiegen und prüfen, wie weit die Benadelung nach innen reicht. Erst dann die Schnittlinie festlegen. Wer unsicher ist, schneidet lieber zu wenig als zu viel. Ein zu zaghafter Rückschnitt wächst sich aus, ein Schnitt ins alte Holz nicht.

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