Warum bilden sich Wasserschosser am Apfelbaum und was passiert mit ihn…
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Wie man Wasserschosse richtig behandelt Schneiden Sie einen Wasserschoss nicht bündig am Ast ab, sondern lassen Sie einen kurzen Stummel von zwei bis drei Zentimetern stehen. Aus diesem Stummel treibt der Baum schwächer aus, und die Wunde verheilt sauberer. Entfernen Sie pro Jahr höchstens ein Drittel aller Wasserschosse. Der Rest bleibt stehen und versorgt den Baum mit Blattmasse. Ein zweiter Schnitt im Sommer, etwa Ende Juni, bremst das Wachstum zusätzlich, weil der Baum dann weniger Reservestoffe einlagert.
Treten sie gehäuft auf, ist das meist kein Zeichen von Krankheit, sondern eine Reaktion auf Eingriffe oder Stress. Ein zu starker Rückschnitt entfernt viele Knospen und Blätter, die den Saftstrom verbrauchen würden. Der Baum leitet die überschüssige Energie in die nächstbesten schlafenden Augen und treibt dort kräftig aus. Auch einseitige Düngung mit viel Stickstoff oder ein verdichteter, nasser Boden können das Wachstum solcher Triebe begünstigen.
Ein Strauch, der bis auf den Boden zurückgeschnitten wurde, ist nicht verloren. Anders als Nadelgehölze oder Bäume mit verholzter Krone verfügen die meisten Laubsträucher über schlafende Augen direkt an der Basis oder an kurzen Stummeln. Diese Knospen treiben nach dem Schnitt aus, sobald die Pflanze genug Reservestoffe mobilisieren kann. Entscheidend ist, ob noch lebendes Gewebe unterhalb der Schnittstelle vorhanden ist. Ein einfacher Test: Ritzen Sie die Rinde mit dem Fingernagel an. Ist darunter grünes, saftiges Gewebe sichtbar, Raumteiler ohne Sichtschutz besteht berechtigte Hoffnung. Trockenes, braunes oder schwarzes Mark bedeutet, dass dieser Trieb abgestorben ist – der Strauch kann aber aus tieferen, noch lebenden Partien neu austreiben.
Typische Fehler sind das Abschneiden in der Mitte des Triebs, denn dann treibt er mehrfach neu aus, und das Entfernen aller Wasserschosser in einem einzigen Jahr nach einem radikalen Rückschnitt. Ebenso falsch ist es, die Triebe als Fruchtholz stehen zu lassen, weil sie kaum Ertrag bringen und die Krone aus dem Gleichgewicht bringen. Wer dauerhaft weniger Wasserschosser möchte, sollte den Baum regelmäßig, aber mäßig auslichten und auf ausgewogene Düngung achten. Ein Teil der kräftigen Triebe kann bei jungen Bäumen gezielt zum Aufbau neuer Leitäste genutzt werden, sofern sie flach gebunden und in die gewünschte Richtung gelenkt werden.
Am Ende entscheidet der Standort mit. Ein Apfelbaum an einem sonnigen, luftigen Platz wächst ausgeglichener als einer im Schatten, der zum Langtrieb neigt. Wer die Wasserschosser beobachtet, erkennt früh, ob der Baum zu stark wächst, und kann mit Schnitt, Düngung und Bewässerung gegensteuern. So bleiben die Triebe kein Ärgernis, sondern ein Werkzeug, um den Baum in Form zu bringen und den Ertrag zu sichern.
Achten Sie auf die Ursache. Ein Baum, der jedes Jahr massenhaft Wasserschosse bildet, ist meist zu stark gedüngt oder steht auf einem zu kräftigen Wurzelunterbau. Reduzieren Sie Stickstoffgaben, verzichten Sie auf Kompost im direkten Wurzelbereich und schneiden Sie insgesamt zurückhaltender. Ein ausgewogener Schnitt, der Licht in die Krone lässt, ohne große Lücken zu reißen, ist die beste Vorbeugung.
Wer einen Wasserschoss als neuen Fruchtast nutzen will, kann ihn im Sommer flach binden oder mit einem Holzstab in eine waagerechte Position ziehen. Ein steil stehender Trieb bleibt vegetativ und trägt kaum Früchte. If you beloved this article therefore you would like to acquire more info about http://Ossenberg.ch/ kindly visit the webpage. Ein heruntergebogener Trieb beruhigt sich, bildet Blütenknospen und wird dauerhaft produktiv. Diese Methode eignet sich besonders für junge Bäume, bei denen man den Kronenaufbau noch lenken kann.
Viele Hobbygärtner schneiden Wasserschosse im Winter komplett weg. Das ist der häufigste Fehler. Wer alle auf einmal entfernt, provoziert im Folgejahr noch mehr und noch längere Triebe. Der Baum reagiert auf den starken Eingriff mit verstärktem Austrieb an derselben Stelle. Besser ist es, Wasserschosse über zwei bis drei Jahre hinweg zu reduzieren.
Ein häufiger Fehler ist der Schnitt bis zum Blütenstielansatz, also direkt unter dem Kelch. Dort sitzen nur verkümmerte Blätter, aus denen kaum brauchbare Triebe entstehen. Ein anderer Fehler: zu tief zurückschneiden. Wer bis ins alte Holz geht, nimmt der Rose unnötig Substanz und verzögert die nächste Blüte um Wochen. Bei einmalblühenden Rosen dagegen lässt man die verblühten Triebe bis zum Sommerschnitt stehen, weil sie noch für den Aufbau wichtig sind.
Was mit Wasserschossern im Laufe der Jahre geschieht Werden sie nicht entfernt, wachsen sie schnell zu langen, senkrechten Ästen heran. Sie bleiben meist unfruchtbar, weil sie kaum Blütenknospen ansetzen, und sie verzweigen sich an der Spitze nur schwach. Gleichzeitig verdichten sie die Krone, nehmen dem übrigen Holz Licht und behindern den Schnitt. Mit den Jahren verholzen sie stark und werden zu konkurrierenden Ästen, die dem Gärtner später die Arbeit erschweren. Reißt ein solcher Trieb bei Sturm ab, entsteht eine große Wunde, Platzsparende MöBel die nur langsam verheilt.
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